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Über uns
Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.
Georg Christoph Lichtenberg
"Über uns !"
Entstehung und Zielsetzung
der Freien Wählergemeinschaft
Freie Wähler Rhein-Erft
In 7 von den 10 Städten unseres Rhein-Erft-Kreises sind Freie Wählergemein-
schaften z. T. bereits seit Jahrzehnten in den Räten ihrer jeweiligen Stadt vertreten und bilden dort erfolgreich die wählbare Alternative zu dem herkömmlichen Parteienspektrum. Ihnen allen gemein ist, daß sie frei von hierarchischen Strukturen sowie völlig losgelöst von parteilichen Vorgaben aus Berlin oder Düsseldorf an der Sache orientiert agieren und sich ausschließlich dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger ihrer Stadt verpflichtet fühlen. Als Rechtsform wurde von allen die des eingetragenen Vereins e.V. gewählt, dementsprechend unterliegen sie also nicht dem Parteiengesetz und finanzieren sich somit lediglich über Spenden und ihre Mitgliedsbeiträge.
Zu Beginn des Jahres 2007 trafen sich erstmals Vertreter der freien und unabhängigen Wählergemeinschaften aus Bedburg, Bergheim, Brühl und Kerpen zu ersten Sondierungsgesprächen mit der Zielsetzung, sich bei hinreichenden Schnittmengen auf Kreisebene zusammenzuschließen und um somit künftig gemeinsam auch im Kreistag kommunalpolitisch Einfluß nehmen zu können. Denn schließlich werden dort auch wichtige Themenfelder behandelt sowie Entscheidungen getroffen, die maßgebliche Einflüsse auf die einzelnen Kommunen zur Folge haben. Diese Einflußnahme blieb den einzelnen Wählergemeinschaften bisher dort verwehrt, da es hierfür einer kreisweit flächendeckenden einheitlichen Präsenz bedarf. Erst ein Zusammenschluß auf Kreisebene sowie die Vorhaltung der erforderlichen Logistik schafft die Grundlage als Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme an einer Kreistagswahl und ermöglicht somit die Vertretung der Interessen aller Freien Wähler des Rhein-Erft-Kreises auch im Kreistag.
Nach mehreren weiteren Gesprächsrunden trafen sich schließlich die jeweiligen Vertreter der Wählergemeinschaften aus den Städten Bedburg, Bergheim, Brühl und Kerpen am 23. Mai 2007 im Rathaus in Kerpen und hoben auf ihrer Gründungsversammlung die freie Wählergemeinschaft des Rhein-Erft-Kreises Freie Wähler Rhein-Erft e.V. aus der Taufe. Desweiteren haben sich darüber hinaus in den Folgemonaten noch Mitglieder der freien und unabhängigen Wählergemeinschaften aus Frechen, Pulheim und Wesseling angeschlossen. Bei der im August 2009 gefolgten ersten Teilnahme an einer Wahl zum Kreistag wurden 2,15% der Stimmen erzielt und somit gelang gleich auf Anhieb mit zwei Sitzen der Einzug in den Kreistag. Eines der künftigen Ziele für die nächste Kreistagswahl im Jahr 2014 ist die Steigerung des Stimmenergebnisses um das eine oder andere Prozent, um dann in Fraktionsstärke noch besser und effizienter die Belange der Freien Wähler auf Kreisebene im Kreistag adäquat vertreten zu können.
Die Freie Wähler Rhein-Erft agiert ausschließlich auf Kreisebene und ist keine Dachorganisation oder hierarchisch übergeordnete Gruppierung oberhalb der einzelnen örtlichen Wählergemeinschaften und ist ihnen gegenüber auch ohne jegliche Weisungsbefugnis. Diese bleiben wie bisher auch weiterhin autonom und versehen jede für sich unter ihren jeweiligen Bezeichnungen wie beispielsweise bergheim alternativ bma in Bergheim, FWG in Bedburg oder BVB in Brühl völlig autark die kommunalpolitische Arbeit in den Räten und Ausschüssen ihrer jeweiligen Stadt.
Die Gründungsmitglieder der Freie Wähler Rhein-Erft am 23. Mai 2007 in Kerpen
Untere Reihe v.l.: Leonhard Köhlen (Bedburg), Marianne Flottrong (Kerpen), Ulla Baule (Brühl)
Obere Reihe v.l.: Helmut Tillmanns (Bergheim), Wolfgang Scharping (Kerpen), Berthold Schulz (Bergheim), Karl-Heinz Spielmanns (Bedburg), Heinz Schmitz (Brühl)
Eingangsbereich zum Politiktrakt im Kreishaus in Bergheim
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