Kommentar zur Versetzung des Dezernenten Cremer

Die Freien Wähler im Rhein-Erft-Kreis kritisieren die Entscheidung des Landrats zur Versetzung des Dezernenten Cremer in eine neue Stabsstelle Zuwanderung, Integration, Inklusion scharf. Zwar mag es sich noch im rechtlichen Rahmen bewegen, wenn der Landrat solche Entscheidungen trifft, keinesfalls aber zeugt es von einem guten Führungsstil und Demokratieverständnis, wie hier verfahren wurde: So steht in der Hauptsatzung des Kreises, dass der Landrat bei so weit reichenden Entscheidungen über Dezernate das Benehmen mit dem Kreisausschuss herzustellen habe. Das ist ganz offensichtlich nicht geschehen.

Die Freien Wähler vermuten vielmehr einen Rachefeldzug gegen CDU-Mitglied Cremer, da er sich nicht immer widerspruchslos gibt und es seinerzeit sogar gewagt hat, gegen den heutigen Kreisdirektor Vogel den Hut in den Ring zu werfen. Dann noch den Kreis-Justiziar mit der Leitung des Rest-Dezernats zu betrauen, ohne die Gremien zu beteiligen, ist so nicht akzeptabel. Bei aller Notwendigkeit für die Einrichtung einer Stabsstelle – nach Kurfürstenmanier sollten so weitreichende Entscheidungen nach Meinung der Freien Wähler nicht getroffen werden.

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